Kindergarten Eisenbahnstraße
Anmeldung
Die Anmeldung in unserer Einrichtung läuft über das Portal little bird, ein externes Anmeldeverfahren für Betreuungsangebote der Stadt Weil am Rhein.
Auf diesem Portal können Sie sich alle Betreuungseinrichtungen innerhalb der Stadt Weil am Rhein anschauen. Es ist möglich, Ihr Kind auf die Vormerkliste von bis zu drei ausgewählten Einrichtungen zu setzen.
Unsere Erzieherinnen sind mit viel Herz, Engagement, ihrer Freude sowie dem Spaß an ihrem Beruf und den Kindern der Rückhalt unserer Einrichtung. Sie gehen besonders auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder ein und nehmen sich Zeit für die Anliegen der Eltern.
Derzeit besteht unser Team aus sechs Fachkräften, einer Hilfskraft, eine Mitarbeiterin im FSJ, sowie einer Hauswirtschaftskraft. Regelmäßig unterstützen uns auch weitere junge Menschen in Ausbildung und Praktika.
| Betreuungsart | Alter | Öffnungszeiten Mo - Fr | Beitrag für das 1. Kind | Beitrag für das 2. Kind in der gleichen Einrichtung |
| Verlängerte Öffnungszeiten (VÖ AM) | 2 Jahre bis 3 Jahre | 07:30 – 14:00 Uhr | 218 € | 147 € |
| Verlängerte Öffnungszeiten (VÖ) | 3 Jahre bis Schuleintritt | 143 € | 97 € |
Alter
| Bringzeiten | für alle Gruppen | 07:30 Uhr bis 9:00 Uhr |
| Abholzeiten | für alle Gruppen | 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr |
Aus unserer pädagogischen Sicht bedarf es einer Zeitstruktur, die den
unterschiedlichen Zyklen einzelner Kinder nach Aktivität und Ruhe,
Gemeinsamkeit und etwas alleine tun, nach laut und leise gerecht werden.
Der Tagesablauf kann sich verändern, wenn wir z.B. Spaziergänge
unternehmen, Geburtstage feiern, gemeinsam kochen oder nach längeren
Schlechtwetterphasen draußen sind.
Im Laufe der Woche finden folgende regelmäßige Aktivitäten statt:
- Kooperation mit der Grundschule
- Französisch
- Vorlesestunde
- Projekte
- Morgenkreise
- Kleingruppenarbeit
| 7:30 - 9:00 Uhr | Bringzeit |
| 7:30 - 9:30 Uhr | Freispiel mit gezielten Angeboten, Projekte, Kooperationsangebote, Ausflüge, Französisch, u.a. |
| 9:30 Uhr | Morgenkreis |
| 10:00 - 10:20 Uhr | gemeinsames Frühstück |
| 10:20 - 12:15 Uhr | Freispielangebote, Stuhlkreis, Aktivitäten, Projekte, in den Garten gehen |
| 12:15 - 12:45 Uhr | Mittagessen |
| 12:15 - 14:00 Uhr | Abholzeit |
„Bedürfnisorientierte Erziehung heißt, dass wir Kinder ernst nehmen.
Ihre Bedürfnisse, aber auch ihre Entwicklungsstufe.
Es heißt nicht, dass die Kinder alles entscheiden-denn das ist gar nicht ihr Bedürfnis“ -Nicola Schmidt-

Unser Bild vom Kind
Jedes Kind hat ein natürliches Bedürfnis und Interesse die Welt kennenzulernen und sie zu erforschen. Kinder sind Persönlichkeiten, die sich individuell, ihren eigenen Vorstellungen entsprechend entwickeln. Das bedeutet, das Kind wird nicht gebildet, sondern bildet sich selbst. Wir als Erwachsene sind Beobachter und Begleiter und möchten das Kind darin unterstützen und ihm eine Umgebung bereitstellen, um diesem Bedarf nachzukommen. Es soll sich in seiner Ganzheit entfalten und eigene Fähigkeiten und Ressourcen weiterentwickeln.

„Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind.
Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind.
Kinder Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind.“
– unbekannt-
Lernen bei Kindern
Ein Kindergartenkind denkt anders als ein Erwachsener, aber es denkt nicht weniger. Die Kindergartenjahre sind, eine Zeit intensiver Entwicklung des Denkens, und wir haben die Aufgabe, die Denkkraft des Kindes anzuregen und es mit einer Fülle von Inhalten zu konfrontieren, die seine Auseinandersetzung mit der Welt bereichert und weiterentwickelt. Die geistige Bildungsaufgabe des Kindergartens kann nur gelöst werden, wenn wir die Ganzheitlichkeit von Kopf, Herz und Hand im Blick behalten.
Ganzheitlichkeit von Kopf, Herz und Hand
Denken, Fühlen und Handeln bilden einen unmittelbaren Zusammenhang. Der Kopf muss denken, was das Herz fühlt, und die Hand muss tun, was der Kopf als das Richtige erkannt hat. Dies gilt für verschiedene Situationen in unserem erwachsenen Leben und es gilt auch für verschiedene Entwicklungsphasen.
Im Kindergarten geht es gleichermaßen um Fühlen und Tun. Gerade auf den Zusammenhang bzw. die Ganzheitlichkeit kommt es an. Die große Welt kommt in den Kopf des kleinen Kindes und es kann nicht „denken“, ohne zugleich durch sein Tun und Spielen das nach außen zu bringen, was den Kopf bewegt. Zusammengefasst heißt dies für uns, dass es die Aufgabe des Kindes in seiner Entwicklung ist, seine Erfahrungen mit der Welt in das „Selbst“ zu integrieren, d.h. in seine Persönlichkeit. Wir verstehen das als Bildungsprozess.
Wie auch im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung Baden- Württembergischer Kindergärten stehen die kindlichen Entwicklungsbedürfnisse, die Entwicklung von Kopf, Herz und Hand, von Körper, Geist und Seele im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns.
Das Spiel ist die Haupttätigkeitsform der Kindergartenkinder. Wir bieten Materialien an, mit dessen Hilfe das Kind die Welt begreifen kann. Diese Spielwelt ist außerordentlich reichhaltig. Wir wollen in der Spielförderung dem Kind einen Schlüssel in die Hand geben, mit dem es Türen zu neuen Welten öffnen kann. Es wird Neues entdecken, Bekanntes verstehen und durch eigene Erfahrungen öffnet sich ihm die Welt.
„Partizipation heißt nicht, dass alle machen, was sie wollen!
Es heißt, dass alle wollen, was sie machen…“ -unbekannt-
(mitdenken, mitreden, mitplanen und mitentscheiden)
Durch unsere datenschutzkonforme Stay-informed-App erhalten die Eltern schnellstmöglich alle relevanten Informationen, Termine und Mitteilungen. Über die App haben die Eltern auch die Möglichkeit uns schnelle Rückmeldung bei Fragen zu geben und das Kind über eine kurze Abwesenheitsmeldung für einen oder mehrere Tage abzumelden.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Um dem Auftrag des Kindergartens als „familienergänzende außerschulische Erziehungs- und Bildungseinrichtung“ nachzukommen, wird der Elternarbeit große Bedeutung beigemessen, was in folgenden Bereichen durchgeführt wird:
Eingewöhnungskonzept:
Ohne Eltern geht es nicht
Für den Verlauf der Eigewöhnung ist es relevant, die Bezugsperson, welche die Eingewöhnung begleitet, die Wichtigkeit der Anwesenheit in den ersten Tagen zu erklären.
Sie bildet den „sicheren Hafen“ für das Kind und sollte einen festen und zentralen Platz im Raum einnehmen, um für das Kind jederzeit sichtbar und präsent zu sein. Dennoch ist die familiale Bezugsperson in dieser Situation kein aktiver Spielpartner bzw. keine aktive Spielpartnerin.
Die pädagogische Fachkraft baut den Kontakt zu dem Kind über die Spielmaterialien auf. Eine ruhige Sprache und die Verbalisierung der kindlichen Handlungen führen zu einer vertrauensvollen Atmosphäre.
Strukturierte Entwicklungsgespräche
Einmal jährlich, um den Geburtstag des Kindes herum, findet nach terminlicher Vereinbarung ein sogenanntes Entwicklungsgespräch statt.
Wenn Bedarf besteht, sind weitere Elterngespräche, nach Terminabsprache, zu jeder Zeit möglich.
Mitsprachegremien – und Mitsprachemöglichkeiten
Die unterstützende und fördernde Aufgabe des Elternbeirates ist in
§ 5 des Kindergartengesetzes und den Richtlinien zu § 5
Kindergartengesetz festgelegt.
Weitere Informationsmöglichkeiten
· Aushänge im Eingangsbereich
· Informationen vor den Gruppenräumen
· Regelmäßige Informationen und Termine über die Kita-App
· mündliche Mitteilungen
· Tür und Angelgespräche

