1926 wurde in der Riedlistraße für die damals etwa 500 evangelischen Friedlinger ein Gemeindehaus erbaut. Bis 1937 gehörte Friedlingen noch zur Pfarrei Weil und wurde ab 1937 der neugegründeten Westpfarrei (heutige Johannesgemeinde) zugeordnet. Erst seit 1957 ist Friedlingen eine selbständige Pfarrei. 1958 stellte der Ältestenkreis den Antrag, einen Kirchenbau vorzubereiten und die Mittel dafür bereitzustellen.
Am 3. September 1961 legte die Kirchengemeinde den Grundstein zu dieser Kirche und Oberkirchenrat Hamman gab ihr den Namen „Friedenskirche“ mit den Worten: „Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“

Vier Glocken wurden gegossen und unter großer Anteilnahme der Gemeinde am 7. Juli 1962 durch Oberkirchenrat Katz ihrer Bestimmung übergeben.
Bei der Einweihung am 1. Dezember 1963 war der Kirchenbau noch nicht beendet; insbesondere fehlte die Orgel, welche erst zwei Jahre später geliefert werden konnte.
Seit 2014 erstrahlt die Friedenskirche nach einer umfangreichen Sanierung im neuen Glanz. Die Gemeinderäume unter der Kirche und der Kirchenraum wurden in der Raumstruktur an die geänderte Nutzung angepasst. Auffälligste Neuerung ist das neu erstellte Eingangsportal. Der Zugang zur Kirche erfolgt nun barrierefrei direkt vom Kirchplatz aus. Durch die Verlängerung der Empore konnte eine Sakristei und ein Gruppenraum dazugewonnen werden.






